Das Bio-Siegel: Noch vor einigen Jahren gab es unterschiedliche Öko-Kennzeichen, welche es dem Verbraucher schwer machten, den Überblick zu behalten. Seit 2001 gilt das einheitliche Bio-Siegel, mit welchem Produkte und Lebensmittel gekennzeichnet werden dürfen, die nach den EG-Rechtsvorschriften für den ökoligischen Landbau produziert und kontrolliert werden. Das Siegel steht somit für eine ökologische Produktion und artgerechte Tierhaltung.

GÄA: Gäa ist ein vielfältiger Anbauverband für Landwirte, Verarbeiter und Handelsfirmen. Arbeitsschwerpunkt ist Ostdeutschland. Hier setzt sich Gäa besonders beim Strukturaufbau für den Öko-Landbau ein. Gäa-Mitglieder - vom kleinen Gartenbaubetrieb bis zum landwirtschaftlichen Unternehmen mit 2000 Hektar - arbeiten bundesweit und international nach den strengen Gäa-Richtlinien. Der Gäa-Bundesverband gründete sich 1988 ursprünglich als Arbeitsgemeinschaft für ökologischen Landbau in der ehemaligen DDR. Von Anfang an hat die Gäa ihren Sitz in Dresden. Schon 1988 entwickelte der Verband Anbaurichtlinien.
 Demeter - biodynamische Qualität: Demeter ist eine auf biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise entwickelte Agrarkultur, welche diese Bewegung fördert, um die Lebensgrundlagen auf dieser Erde zu sichern und den Menschen in seinem positiven Wirken zu stärken. Ihren Ursprung findet diese Kultur in dem Impulsen von Rudolf Steiner. In der Kooperation tragen Erzeuger, Verarbeiter, Händler und Verbraucher partnerschaftlich zur Marktgestaltung bei. Faire Preise und soziale Verantwortlichkeit sind hierbei die wichtigsten Hauptanliegen der Demeter-Bewegung.
 Ecovin: Der Verband ökologisch arbeitender Weingüter in Deutschland wurde 1985 gegründet. Mit dem Sitz in Oppenheim ist er der einzige deutsche Anbauverband, der sich ausschließlich auf ökologischen Weinbar spezialisiert hat. Mittlerweile gehören ca. 1.100 Hektar Rebfläche von 18 Mitgliedsbetrieben zu den Regionalverbänden. Der Wein wird nach strengen Ecovin Richtlinien angebaut, mit dem Ziel, die natürliche Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, auf chemisch-synthetische Dünger zu verzichten, Schutz der Artenvielfalt zu gewährleisten, die Verwendung schadstoffarmer Rohstoffe, sowie den Verzicht des Einsatzes von gemanipulierten Pflanzen zu garantieren.
Slow Food: Die weltweite non-profit Vereinigung gilt als Ausdruck für genussvolles, bewusstes und regionales Essen und stellt eine Gegenbewegung zum Trend des uniformen, globalisierten und genussfreien Fast Food dar. Die ursprünglich aus Italien stammende Bewegung bemüht sich um die Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen Produkten und deren lokale Produktion. Sie bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent. |